Gold

 Gold, das Sagen umwobene Edelmetall, wird bereits seit Jahrtausenden zur Herstellung von Schmuck und als Zahlungsmittel verwendet. Es ist eins der ersten Metalle, das von Menschen verarbeitet wurde Zwar hat es seine Funktion als Zahlungsmittel in den heutigen Zeit verloren, aber für Investoren ist es nach wie vor eine beliebte Kapitalanlage zur Vermögenssicherung. Gold ist knapp und so kann es an Wert kaum verlieren. Dies zeigt auch die Entwicklung des Goldpreises der letzten Jahre: Während die Feinunze Gold zur Jahrtausendwende noch um die 250 Dollar gehandelt wurde, liegt der Preis heute bei runden 600 Dollar. Eine Wertsteigerung von über 100 % - ein wahrer Goldrausch. Und so kann auch eine Investition in Goldschmuck lohnen, denn dessen Wert richtet sich neben seiner Form auch nach dem Weltmarktpreis für die Feinunze. Aber auch die Elektroindustrie weiß Gold zu schätzen. So findet sich hochraffiniertes Feingold in vielen Geräten des Alltags, der Computer ist da nur eins von zahllosen Beispielen.

 

Silber

Neben dem Gold ist Silber das zweite mit einer langen Tradition und Historie behaftete Edelmetall. Das Wort Silber leitet sich vom althochdeutschen Silabar ab, welches vermutlich das Sagenland Salybe von Homer beschreibt. Sein strahlend weißes und glänzendes Aussehen machte Silber schon vor vielen Jahrtausenden zum beliebten Material für Schmuck. Zeitweise war es sogar wertvoller als Gold. Aber auch zur Herstellung von Tafelsilber und Hostien wird es bis in die heutige Zeit verwendet. Die Industrie nutzt es zur Konstruktion von elektrotechnischen und optischen Geräten und natürlich zur Herstellung von Spiegeln.

Eine Investition in Silber oder Silberschmuck kann sich lohnen. Die weltweit verfügbaren natürlichen Vorkommen werden immer knapper und lassen Silber zu einer langfristigen Kapitalanlage werden, die an Wert kaum verlieren kann. Viele Experten gehen davon aus, dass der Silberpreis (im Verhältnis von 1:60 gegenüber Gold) unterbewertet ist.

 

Platin

Platin, das weißgraue, gegen Luft und Säuren resistente und sehr schwere Edelmetall ist als Metall erst seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt. Es ist sehr dehnbar, schwerer als Gold und wird wegen seiner Knappheit zu hohen Preisen gehandelt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt von dem Italiener Julius Scaliger. In Südamerika und Ägypten wurde es jedoch schon vor vielen hunderten Jahren beschrieben und verarbeitet, wobei man es aber vermutlich für eine Silbervariante hielt. Auf Grund seiner hohen Haltbarkeit und Anlaufbeständigkeit eignet sich Platin besonders zur Herstellung hochwertiger Schmuckwaren.

Das Wort Platin leitet sich von 'platina del Pinto' ab, der Verkleinerungsform von 'plata' (Silber) sowie eines Flußnamens, aus dem das Metall gewonnen wurde.